Meine Web-Entwicklungs-Werkzeuge

Manuela fragt in ihrem Blog gerade nach den Werkzeugen zur Web-Entwicklung ihrer Leser. Ich nutze die Gelegenheit mal, um mal wieder etwas Schwung in mein Blog zu bekommen.

Design/Bildbearbeitung

Für Design und Bildbearbeitung verwende ich ganz klassisch Illustrator, InDesign und Photoshop.

Coding

Zum Code-Schreiben, sei es HTML, PHP, Ruby oder dergleichen verwendete ich noch bis vor kurzem ausschliesslich Textmate. Aber seit kurzem greife ich wieder vermehrt auf VIM zu. Wenn man sich einmal richtig an VIM gewöhnt und an die eigenen Bedürfnisse konfiguriert, sowie die richtigen Erweiterungen installiert hat, kann es einfach kaum ein Text-Editor mit ihm aufnehmen. Unter Mac empfehle ich MacVim, das eine kleine GUI bietet und ein paar Dinge erleichtert (cmd+s = speichern, gewohntes Maus-Verhalten usw).

Ich empfehle jedem Web-Entwickler zumindest einmal den `vimtutor` gemacht zu haben. Danach kann man einigermaßen mit VIM umgehen und kann so auch problemlos Dateien im Terminal bearbeiten, da VIM praktisch auf jedem UNIX-System vorinstalliert und sowieso für jede Plattform verfügbar ist.

Geht es allerdings um CSS, verwende ich CSS-Edit. Die Live-Vorschau, der Inspector, das Overriding, Meilensteine und vieles mehr, machen es für mich zum besten CSS-Editor wo gibt.

Browsing/Debugging

Zum normalem Browsen und Debuggen benutze ich Safari. Dessen Web-Inspector ist für die meisten Angelegenheiten mehr als ausreichend und ich brauch mein mit Plugins überladenenen Firefox nich zu starten. Wird es allerdings komplexer (zB bei AJAX) greife ich, wie die meisten vermutlich, auf Firefox + Firebug zurück. Nerviges IE-Debugging mache ich über Parallels.

Projekt-Planung

Bei einigen Projekten arbeite ich derzeit mit Basecamp von 37-Signals. Das erleichtert die Zusammenarbeit und das Projektmanagement ungemein, wenn man mit mehreren Leuten zusammen arbeitet. Mock-ups erstelle ich mit Hilfe von Balsamiq. Das macht nicht nur Spaß und geht saufix, sondern sieht gerade noch gut genug um niemanden abzuschrecken, aber Skizzenhaft genug um den Planungscharakter zu betonen. Häufig kommt aber auch die analoge Variante mit Stift und Papier zum Einsatz. Zum Verfassen von Angeboten oder Projektbeschreibungen kommt Pages zum Einsatz.

GTD

Für GTD verwende ich The Hit List, was dem letzten MacHeist-Bundle beilag. Das ist zwar nicht ganz so hübsch wie das gehypte Things, aber es bietet ein paar Features mehr und entspricht in der Anwendung eher meinen Bedürfnissen. Dazu gehört zB die Möglichkeit der Zeiterfassung und das Angeben von Tags und Kontexten. Auch das Quick-Entry-Fenster gefällt mir besser.

FTP

Den ganzen FTP-Krams mache ich mit Transmit. Für mich einfach das beste FTP-Programm auf dem Markt. Hat alles was man gebrauchen kann und besonders DockSend ist mehr als praktisch. Dazu habe ich sogar mal einen Screencast angefangen… müsst ich mal fertig machen.

SCM

Für SCM benutze ich im Moment ausschliesslich git. Es gibt zwar noch kein hübsches Programm wie Versions für Subversion. Aber da ich entweder das Terminal eh gerade offen habe oder mich in VIM befinde, ist das für mich nicht weiter tragisch.

MySQL

Für MySQL-Aufgaben verwende ich wenn möglich Sequel Pro. Aber auch `mysql` im Terminal kommt gelegentlich zum Einsatz.

Sonstiges

Andere Programme/Dienste die häufig Verwendung finden und mir die Web-Entwicklung erleichtern: Terminal, iCal, Dropbox


3 Responses to “Meine Web-Entwicklungs-Werkzeuge”

  • Arne Says:

    Ah, Tipps vom Profi ;-) Wenn du mir jetzt noch sagst, wie ich das alles unter Linux zum Laufen bringe…

    Kämpfe mich gerade durch den Vimtutor. Wenn man erstmal die ganzen Tastenkombinationen im Kopf hat und dann auch noch die entsprechend richtigen Tasten trifft (nicht, dass das bei mir der Fall wäre), ist es vielleicht wirklich eine Alternative zu Textmate?

    Ich bin gespannt!

  • Benjamin Mueller Says:

    Hey Schnukkie…danke der netten Auflistung.
    Mir fehlt hier noch espresso in der Liste ;) ach ja und die optische Kritik am Things Äquivalent The Hit List kann ich nicht nachvollziehen – im Gegenteil. Ich finde THL um einiges eigenständiger und dadurch netter. Und einem Supergrafiker kann man vertrauen ;)
    Grüßchen aus Balkonien,
    Ben

  • Nils Says:

    Ich finde die Farben irgendwie nicht so richtig stimmig – und das Logo ist auch nicht ganz so cool ;)

    Espresso ist aus gutem Grund nicht drin! :P

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